Züge und Bäume


es ist fruehling und die zuege
liegen still in ihren ruhebetten
am rand des bahnhofs Wie die gefaellten
staemme die nun schon den vierten
winter ueberstanden haben Langsam
wachsen sie in den boden ein
teigig ihr fleisch Mit dem loeffel
kann man das essen wenn man sich
im wald verliert und laeuft und laeuft
und die spuren der jahrtausende
zurueckverfolgt und waelder wachsen
und vergehen sieht bis dass die augen
schmerzen und der geschmack vergaengnis
dich zum ersticken fuellt Grad so
liegen die zuege still besonnt
am rand der zeit und warten

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