Die Uferböschung

Die Uferböschung ist kein Ort.
Man kommt nicht ran. Wo beginnt
der, wo hört der auf. Äste hängen
schräg ins Wasser. Alles hohl.
Größere Stämme treiben vorbei
glitschig und kalt. Seerosenteppiche
drohen mit tiefem Ersticken.
Die Haut wellt sich in Mückenschwärmen.
Und gehst du tiefer, dort, wo
die Hand hinwill, ists immer
weich und feucht, die klamme Scham
im Wurzelwerk. Land will zum Wasser

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